Mindestbeitrag für Selbstständige sinkt in der Krankenversicherung

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Seit Beginn des Jahres zahlen Arbeitgeber
und Beschäftigte wieder zu gleichen Teilen (paritätisch) Beiträge
in die gesetzliche Krankenversicherung. Änderungen gibt es auch für
Selbstständige mit geringem Einkommen. Ihr Mindestbeitrag
sinkt.

Selbstständige mit wenig Einkommen
zahlen geringere Krankenkassenbeiträge. | © Pixabay

Selbstständige mit kleinem Einkommen zahlen künftig niedrigere
Beiträge, wenn sie freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) sind. Bis zu einem
Verdienst von 1142 Euro im Monat müssen sie in der Regel nur noch
171 Euro monatlich Beitrag leisten. Dieser Mindestbeitrag war
vorher doppelt so hoch.

Nach wie vor melden jedoch nicht alle freiwillig versicherten
Mitglieder ihrer gesetzlichen Krankenkasse Änderungen, obwohl diese
unmittelbare Folgen haben. Sinkt der Verdienst, gilt das auch für
den zu leistenden Anspruch. Dazu konnten bisher die Beiträge drei
Monate rückwirkend abgesenkt werden. Neu ist nun, dass
Mitgliedsbeiträge nachträglich bis zu zwölf Monate korrigiert
werden können.

Entlastung für kleine
Selbstständige

Die Vereinbarung ist eine von dreien aus dem
Versichertenentlastungsgesetz der gesetzlichen Krankenversicherung.
Die beiden anderen sind die paritätische Finanzierung der
Kassenbeiträge und die bessere soziale Absicherung ehemaliger
Bundeswehrangehöriger. Diese können sich jetzt leichter in einer
gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern, wenn sie zeitlich
begrenzt bei der Bundeswehr tätig waren. Das soll den Übergang ins
Zivilleben erleichtern.

sko

Quelle: Source

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Über Toni Bernd Schlack 252 Artikel
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